Ural Sondermodelle

Seit 2006 erblicken in jährlichen Abständen Ural Sondermodelle das Licht der Welt. Stets wird ein spezielles Motto verfolgt – immer sind die Stückzahlen limitiert (meist auf 25).

Pustinja II (2016/17)

Wie jedes Jahr wird es auch 2017 wieder eine Limited Edition geben: die Ural Pustinja II (eine veränderte Neuauflage des 2007’er Sondermodells Pustinja), limitiert auf 30 Stück.

Features:

  • Farbgebung: Sand
  • schwarzer Motor und Endantrieb
  • schwarze Zubehörauspuffanlage aus Italien (Super Sound!!!)
  • schwarze Speichen und Speichennippel
  • 4 Räder mit Heidenau K37 Bereifung
  • Schutzgitter vor Hauptscheinwerfer
  • neue 2-farbige Sitze
  • 2 Baraholka Kisten, Reservekanister und 1. Hilfe Kiste ind sandfarbenem Decor

Bestellbar ist die Pustinja II ab November 2016 zum Preis von 15.470 € (plus 350 € Überführungskosten).

Scrambler (2015)

Ende 2015 gab es ein neues Sondermodell, nämlich die auf 20 Stück limitierte „Ural Scrambler“.

Die Basis war hier eine Sportsman mit Sonderlackierung (grau glänzend/gelb), schwarzem Motor, 3 Heidenau K37 Reifen und allerhand montiertem Zubehör:

  • Sturzbügel schwer am Beiwagen vorne
  • Hinterer Sturzbügel am Beiwagen von Fehling
  •  Zusatzscheinwerferhalter am Sturzbügel
  • Zusatzkabelbaum für Scheinwerfer im Beiwagen
  • 1 Paar LED Nebelscheinwerfer von SW Motech
  • Gepäckträger auf der Beiwagennase
  • Gepäckträger am Kofferraumdeckel
  • Enduro Sitzbank in Gelb und Grau
  • Hochgezogene Auspuffanlage 2in2 VIC22
  • 2 Silentblöcke für Bootaufhängung hinten
  • Verbindungsstange für Lenker
  • diverse Aufkleber/Logos/…

Lieferbar war die „Ural Scrambler“ ab Dezember 2015 und sie hat 14.300 € gekostet. Im Februar 2016 war sie ausverkauft.

Hybrid (2014)

Das Ural-Sondermodell des Jahres 2014 war die Hybrid – eine Mischung aus 2013’er und 2014’er Spezifikation – die definitiv letzten Ural-Neufahrzeuge mit Vergasern, die das Werk in Irbit verlassen.Garniert wird das Ganze mit komplett neuem Zubehör:

  • Statt dem Soziussitz ist am Hinterradkotflügel ein stabiler Gepäckträger montiert. Dieser Träger nimmt eine Alukiste mit Stahlrahmen auf – die Ural “Schatzkiste” – ein Topcase System Made in Russia. Kein Plastik – nur Stahl und Aluminium. Natürlich wasserdicht.
  • Zwei Zusatzscheinwerfer hat die Hybrid, links des Scheinwerfers einen Breitstrahler rechts einen Nebelscheinwerfer.
  • Supergute Handschützer vom Handschutzprofi Nummer 1 – Barkbuster aus Australien – zieren die Lenkerenden.

Abendrot (2013)

Schwarzmatt dominiert an allen Teilen des Motorrades, wie dunkle Wolken der aufkeimenden Nacht. Ein bisschen Orange kommt dezent an der Unterseite des Tanks, im Beiwageninneren, am Rist der Felgen, an den Deckeln und im Inneren der kleinen Ural Seitenkoffer (genannt Baraholka).

Das Fahrgestell des Beiwagens ist vom Modell Retro entnommen.
Die Kombination mit 18 Zoll Rädern (schwarz eloxierte Aluminium Felgen, verstärkt für Gespannbetrieb, schwarz verchromte Speichen, Bereifung vorne Heidenau 4.00×18 Profil K36, hinten und Beiwagen: 4.00×18 Profil K28) legen das Fahrwerk tiefer.()

M70 – Jubiläumsmodell (2012)

Es wurde versucht, die Farbgebung des Jubiläumsmodells M70 von den M72 aus den Kriegsjahren zu übernehmen. Das Material und die Farbe der Beiwagenabdeckung ist fast identisch mit dem Original aus den 1940er Jahren. Eine Maschinengewehrhalterung ist am Beiwagen integriert. Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem alten roten runden IMZ Logo am Tank. Es wurde für das Jubiläumsmodell wieder aufgelegt. Es war seit 1956 nicht mehr im Gebrauch.

Schneeleopard (2011)

Lieferbar waren 2 Versionen:

Als edle Version Retro wurden nur fünf Stück für ganz Europa produziert. In Abweichung zur Standard Ural Retro sind die Sitze und das Beiwagenverdeck grau gehalten, der Beiwagen ist mit einem Gepäcksträger am Kofferraumdeckel, einem Benzinkanister aus Chromstahl, einem Windschild, einem Sturzbügel und einem zusätzlichen Scheinwerfer ausgerüstet. Ein Schönwettergespann, ideal zum Herzeigen, Pflegen und Lieben.

Die wichtigere Version aber war der Ural Schneeleopard im Trimm der Ural Ranger, ein voll ausgestattetes Winterfahrzeug: Ausgerüstet mit wahlweise drei Heidenau M+S Winterreifen und einem Reservereifen mit Spikes oder vier normalen Heidenau Stollenreifen für Regionen mit weniger harten Wintern. Heizgriffe und Windschild für den Fahrer, Sturzbügel und Zusatzscheinwerfer am Beiwagen vorne, Spaten, Reservekanister, Gepäckträger waren nützliche Ausstattung. Nur ca. 20 Stück wurden für Europa gebaut.